BayernHeim erwirbt über 20.000 m² großes Baugrundstück in Ingolstadt – Bau von circa 400 EOF-Wohnungen geplant

Im Westen Ingolstadts, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Gelände der Landesgartenschau 2020, plant die BayernHeim den Bau von 400 bezahlbaren Wohnungen nach dem Modell der einkommensorientierten Förderung (EOF). Zielgruppe sind Haushalte mit niedrigem Einkommen, die auf dem angespannten Wohnungsmarkt keine Chance auf eine angemessene Wohnung haben. Die Mietbelastung der Bewohner kann mit Hilfe der einkommensorientierten Förderung auf bis zu sechs Euro pro Quadratmeter gesenkt werden. Neben den Wohnungen entstehen in dem neuen Quartier eine Kindertagesstätte, Gewerbeflächen zur Quartiersversorgung sowie Gemeinschaftsräume.

Die BayernHeim hat das über zwei Hektar große Grundstück inklusive Planung von der Münchner Wohnungsbaugesellschaft Südhausbau erworben. Zusätzlich zu den rund 400 Wohnungen mit einer Wohnfläche von circa 30.000 m² werden auch rund 400 Tiefgaragenstellplätze und rund 50 oberirdische Stellplätze errichtet. Die Realisierung erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Baubeginn für den ersten Bauabschnitt ist im Jahr 2021.

Bild: delaossaarchitekten GmbH

Auch Bayerns Bauminister Dr. Hans Reichhart freut sich: „Wir sind nach der Aufbauphase von BayernHeim jetzt mitten drin in den Projekten und werden nach München und Bayreuth auch in Ingolstadt einen wuchtigen Akzent setzen. […] Für Ingolstadt ist das BayernHeim-Projekt ein Gewinn, da durch ein größeres Angebot der Wohnungsmarkt insgesamt entlastet wird.“

Die BayernHeim möchte in Zusammenarbeit mit dem Architektur Büro „delaossaarchitekten“ ein lebendiges und urbanes Wohnquartier bauen, das Nachbarschaft fördert und Raum zur Begegnung bietet. Die Planung sieht elf polygonale (vieleckige) Punkthäuser mit bis zu 16 Geschossen vor. Durch die städtebauliche Anordnung und Staffelung der Höhen entsteht entlang der Furtwänglerstraße, zwischen Stinnes- und Hans-Stuck-Straße, ein eigenständiges Quartier mit hoher Aufenthaltsqualität. Das Konzept greift die Struktur des Piusviertels auf und schafft ein modernes, großstädtisches Wohnquartier mit einer durchgehenden Erdgeschosszone. Dort werden die für ein Quartier mit geschätzt 1.000 Bewohnern erforderlichen Versorgungseinrichtungen, wie Kindertagesstätten, Bewohnertreffs und Einzelhandel des täglichen Bedarfs, Platz finden. Durch das Quartier wird eine neue attraktive Wegeverbindung zwischen dem zukünftigen Landschaftspark der Landesgartenschau und dem Piusviertel geschaffen.

Bild: „delaossaarchitekten GmbH/Landschaftsarchitekturbüro Büro Freiraum“

Das Gebiet um die Stinnesstraße verfügt über Schulen, einen Kindergarten und ein Einkaufszentrum in unmittelbarer Nähe, ebenso Freizeitmöglichkeiten wie Kino und Bezirkssportanlage. Der Anschluss an den ÖPNV besteht durch eine Buslinie.